wider den Zeitgeist zu leben. Über zwei Jahre begleitete ich jeweils über mehrere Tage den Alltag sieben verschiedener Ordens-

gemeinschaften, wohnte hinter Mauern, aß im Refektorium und nahm an den Gebeten teil. Es war stets ernüchternd festzustellen, dass Klöster wie moderne Wirtschaftsbetriebe funktionieren, eingebettet in den Takt von Beten, Arbeiten und Muße. Es sind keine Orte für Mythen.    (>> Aktuell)

„Lebenslänglich - Beten, Arbeiten, Muße“


Was mich ins Kloster getrieben hat? Ich wollte die uns allen weitgehend verborgene, nicht selten auch mystifizierte und gerne von eilfertigen Urteilen bestimmte Welt hinter Mauern kennen lernen und fotografisch begleiten. Ich wollte mir ein Bild machen vom Leben in Klöstern verschiedener Orden, von einer Welt, deren Spezies vom Aussterben bedroht ist und in der Menschen sich in einer eher glaubensarmen Epoche berufen fühlen,